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Kenia Mobil +254 722 696 533

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Warum in Kenia jeder mit dem Handy bezahlt.

Lange bevor es Uber und Mytaxi gab, konnte man in Kenia sein Taxi mit dem Handy bezahlen. Und sein Obst. Und seine Blumen. Warum?
M-Pesa ist das Stichwort, das zeigt: Europa kann von afrikanischen Ländern beim mobilen Bezahlen noch eine Menge lernen.

Es ist einfacher in Nairobi seine Einkäufe mit dem Handy zu bezahlen als in den Metropolen der westlichen Welt. 
Ob im Supermarkt oder der High-End Boutique, auf dem Flohmarkt oder beim Friseur oder bei uns die Safari: in Kenia zahlt man mobil – und braucht dafür nicht einmal ein Smartphone. 
2007, in dem Jahr als das erste iPhone auf den Markt kam, startete in Kenia mit M-Pesa das weltweit erste Mobile-Payment-System. Das Geld wird per SMS verschickt, das geht auch problemlos auf dem alten Nokia-Knochen. M-Pesa ist schnell, sicher und bequem, fast überall im Land vorhanden, und man kann es ganz einfach benutzen. Geld abheben oder aufladen, von dem eigenen Konto zum Beispiel, und damit ganz einfach bezahlen. In sechs weiteren afrikanischen Ländern ist der Service inzwischen auch verfügbar.

Besser als die Bank
Transaktionen im Wert von gut einer Milliarde US-Dollar laufen täglich über M-Pesa. Kein Wunder, während man bei handelsüblichen Geldautomaten nur 50.000 kenianische Schilling (circa 400 Euro) abheben kann, erlaubt M-Pesa Transfers von gut 100.000 kenianischen Schilling (800 Euro) am Tag. Kenianer sind so nicht mehr abhängig von der Infrastruktur der Banken oder müssen sich auf die Suche nach Geldautomaten machen.
Außerdem ist es sicherer vor Taschendieben, sagt Apurva Sanghi, führender ehemaliger Ökonom der Weltbank in Kenia. Wenn ein Taschendieb von meinem Telefon Geld auf seines überweist, kann man ihn damit ausfindig machen – schließlich habe ich dann seine Nummer. 12 Millionen Kenianer bezahlen inzwischen mit dem Handy, das entspricht der Hälfte aller Erwachsenen des Landes. M-Pesa, von dem Suaheli-Wort für Geld abgeleitet, wird heute sogar benutzt, um Angestellte zu bezahlen und Geld aus dem Ausland nach Kenia zu schicken. Jeder kann mobil bezahlen, jede Gesellschaftsschicht hat dadurch einen Vorteil,  arm und reich gleichermaßen, sagt Sanghi.  Alternative Anbieter wie Airtel Money schießen aus dem Boden.
Online Banking, wie es in Europa und Deutschland genutzt wird, spielt in Kenia nur die zweite Geige, wie PayPal, so wie es durch Ebay enstanden ist.

Anbieter:

https://www.worldremit.com   ( für neue Nutzer, Einladungslink verwenden, um 25€ Guthaben zu erhalten )

oder

https://secure.moneygram.de   http://moneygram.de/geld-aufs-mobiltelefon-senden

Weiter Infos:

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article131661450/Afrika-bezahlt-aus-der-digitalen-Geldboerse.html

Werbung für M-Pesa in einem Restaurant in Kenia. Foto unter Creative Commons Lizenz von Raidarmax auf Wikipedia
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